Kinder & Familie
Was ist los mit Etos Mama?
Ein Buch über Beziehungsstörungen
Ein therapeutisches Kinderbuch für die Arbeit mit Kindern von Eltern mit Persönlichkeitsstörungen und anderen schweren psychischen Belastungen.
- Warum ist Mama plötzlich so anders?
- Warum war eben noch alles gut?
- Habe ich etwas falsch gemacht?
- Und kann ich dem trauen, was ich selbst wahrgenommen habe?
Kinder, deren Eltern unter einer Persönlichkeitsstörung leiden, können im Kontakt Verhaltensweisen erleben, die für sie schwer vorhersehbar und noch schwerer zu verstehen sind. Ihnen fehlt häufig der Zusammenhang, in den sie diese Erfahrungen einordnen könnten.
Was ist los mit Etos Mama? erzählt von solchen Erfahrungen aus der Perspektive eines Kindes und schafft einen Zugang zu dem, was Kinder möglicherweise längst wahrnehmen, aber noch nicht verstehen können.

Warum dieses Buch?
Kinder nehmen sehr genau wahr, was in Beziehungen geschieht.
Schwieriger ist es für sie, zu verstehen, warum etwas geschieht.
Wenn eine Bezugsperson plötzlich anders reagiert, Nähe abbricht oder Situationen für das Kind schwer vorhersehbar werden, versucht es dennoch, sich einen Reim darauf zu machen.
Und manchmal landet die Erklärung bei ihm selbst:
- Habe ich etwas falsch gemacht?
- War es vielleicht doch ganz anders?
- Kann ich meiner eigenen Wahrnehmung trauen?
Was ist los mit Etos Mama? ist entstanden, um für solche Erfahrungen einen Gesprächsraum zu schaffen.
Ohne dass einem Kind dafür eine psychiatrische Diagnose erklärt werden muss. Und ohne vorzugeben, wie es seine Bezugsperson oder seine eigene Geschichte verstehen soll.

Eine Geschichte als Zugang
Nicht alles, was Kinder erleben, lässt sich ihnen erklären.
Manches wird zunächst über eine Geschichte zugänglich.
Eto und seine Mama geben dem Kind Bilder, Figuren und eine Geschichte, die es betrachten und auf sich wirken lassen kann.
Es kann beobachten, Fragen stellen, Ähnlichkeiten entdecken oder Unterschiede wahrnehmen – ohne zunächst von sich selbst erzählen zu müssen.
So kann etwas, das bisher schwer greifbar war, nach und nach Worte bekommen.
Worum es in dem Buch geht
Einen Zugang schaffen, ohne eine Diagnose erklären zu müssen.
Kinder, deren Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen unter einer Persönlichkeitsstörung oder einer anderen schweren psychischen Belastung leiden, erleben mitunter Verhaltensweisen, die für sie schwer vorhersehbar und noch schwerer zu verstehen sind.
Was ist los mit Etos Mama? schafft einen Zugang zu diesem Erleben, ohne dass dem Kind eine psychiatrische Diagnose erklärt oder eine Bezugsperson über eine Diagnose definiert werden muss.
Die Geschichte kann dabei helfen, Erfahrungen besprechbar zu machen und gemeinsam Worte für etwas zu finden, das ein Kind möglicherweise längst wahrnimmt, aber noch nicht einordnen kann.
Ein therapeutisches Arbeitsmittel
Was ist los mit Etos Mama? kann insbesondere eingesetzt werden von:
- Psychotherapeut:innen
- Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen
- systemischen Berater:innen und Therapeut:innen
- Fachkräften aus Jugendhilfe und Kinderschutz
- anderen Menschen, die Kinder mit psychisch stark belasteten Bezugspersonen begleiten
Auch Eltern und andere Bezugspersonen können das Buch nutzen, um mit einem Kind über schwer verständliche Erfahrungen ins Gespräch zu kommen.
Darüber hinaus kann die Geschichte in der therapeutischen Arbeit mit komplex traumatisierten Erwachsenen einen Zugang zu Erfahrungen des eigenen inneren Kindes eröffnen.
Über das Buch
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