Fachbuch

Allparteilichkeit bei Persönlichkeitsstörungen von Elternteilen

Zum Spannungsfeld zwischen systemischer Haltung, Persönlichkeitsstörungen von Elternteilen und Kinderschutz

Allparteilichkeit gehört zu den zentralen Haltungen systemischer Beratung und Therapie.

Doch was bedeutet sie, wenn das Verhalten eines Elternteils durch eine Persönlichkeitsstörung geprägt ist? Wie verändert dieses Wissen die fachliche Einordnung einer Familiendynamik – insbesondere dann, wenn das Wohl eines Kindes betroffen ist?

Allparteilichkeit bei Persönlichkeitsstörungen von Elternteilen leitet her und begründet, warum Allparteilichkeit in solchen Beratungssituationen nicht unkritisch als professionelle Haltung übernommen werden sollte.

Systemische Familienberatung und -therapie · Carl-Auer Verlag

Buchcover: Allparteilichkeit bei Persönlichkeitsstörungen von Elternteilen. Janka Ulbricht, Carl-Auer Verlag

Warum dieses Buch?

Genau an dieser Stelle setzt dieses Buch an.

Systemische Fachkräfte sind darin geschult, Verhalten im Kontext von Beziehungen, Wechselwirkungen und Dynamiken zu betrachten.

Persönlichkeitsstörungen können Beziehungsgestaltung jedoch in besonderer Weise prägen. Dieses Wissen findet in der systemischen Auseinandersetzung mit Allparteilichkeit und Kinderschutz bislang nur begrenzt Berücksichtigung.

Worum es in dem Buch geht

Allparteilichkeit, Persönlichkeitsstörungen und Kinderschutz.

Die Arbeit verbindet drei Themen, die in dieser Form bisher kaum gemeinsam betrachtet wurden.

Sie untersucht, wie Persönlichkeitsstörungen elterliches Verhalten und Beziehungsgestaltung beeinflussen können, wie daraus Formen emotionaler Gewalt gegenüber Angehörigen und betroffenen Kindern entstehen können und damit auch eine Kindeswohlgefährdung einhergehen kann.

Fachlich einordnen

Nicht jede etablierte professionelle Haltung ist für jede Beratungskonstellation gleichermaßen geeignet.

Das Wissen um die Besonderheiten persönlichkeitsstörungsbedingter Beziehungsgestaltung ermöglicht, familiäre Dynamiken und ihre Auswirkungen auf das Kind fachlich einzuordnen. Damit verändert sich auch die Frage nach Allparteilichkeit.

Das Buch begründet, warum Allparteilichkeit bei persönlichkeitsstörungsbedingten Dynamiken an Grenzen geraten und als professionelle Haltung ungeeignet sein kann.

Damit wird die Auseinandersetzung mit Allparteilichkeit auch zu einer Frage professioneller Verantwortung im Kinderschutz.

„Unkritisch angewandte Allparteilichkeit kann Beratung unbeabsichtigt zu einer fortführenden Bühne für emotionale Gewalt machen.“

Für Menschen, die mit Menschen arbeiten.

Das Buch richtet sich an Fachkräfte, die mit Kindern, Eltern und Familien arbeiten.

Es eignet sich insbesondere für Fachkräfte, die persönlichkeitsstörungsbedingte Dynamiken in Familien fundierter einordnen und die Möglichkeiten und Grenzen systemischer Allparteilichkeit in diesem Kontext reflektieren möchten.

Insbesondere aus den Bereichen

  • systemische Beratung und Therapie
  • Psychotherapie
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Familienberatung
  • Kinderschutz
  • soziale und pädagogische Arbeit
  • Familiengerichtshilfe
  • Mediation
  • Verfahrensbeistandschaft
  • Umgangsbegleitung

Über das Buch

Allparteilichkeit bei Persönlichkeitsstörungen von Elternteilen

Autorin

Janka Ulbricht

Verlag

Carl-Auer Verlag

Reihe

Systemische Forschung im Carl-Auer Verlag

Erscheinungsjahr · ISBN

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