Fachbereich · Modelle & Konzepte
Traumatherapie mit Einsatzkräften
Ein heuristisches Rahmenmodell aus der therapeutischen Praxis
Komplexe Prozesse überschaubar machen
In seinem Fachartikel entwickelt Ulrich Kerzbeck ein heuristisches Rahmenmodell zum Verständnis von Traumafolgestörungen bei Einsatzkräften, insbesondere bei Soldat:innen.
Das Modell nimmt neben stressbezogenen Symptomen auch individuelle und äußere Einflussfaktoren, Funktionsmodus, Selbstbild, Zugehörigkeit sowie Veränderungen von Sinn und Werten in den Blick. Die Modellgrafik führt diese verschiedenen Einflussfaktoren zusammen.
Es eröffnet damit eine Perspektive auf die Frage, weshalb Diagnostik und Behandlung bei Einsatzkräften über die Beschreibung klassischer PTBS-Symptome hinausgehen können. Der Artikel versteht das Modell ausdrücklich als ein aus der ambulanten Praxis entstandenes heuristisches Rahmenmodell.
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